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Der Heinrich-Hertz-Turm ist ein Fernmeldeturm (umgangssprachlich Fernsehturm oder auch Tele-Michel) in Hamburg-Mitte, der unter anderem der Abstrahlung von Rundfunk- und Fernsehprogrammen dient und eines der Wahrzeichen der Stadt ist. Er steht gegenüber dem Park Planten un Blomen vor den neuen Hallen der Hamburg Messe an der Rentzelstraßenbrücke über die Verbindungsbahn.
Der Turm ist nach dem in Hamburg geborenen deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt, wird aber üblicherweise meist kurz als (Hamburger) Fernsehturm bezeichnet. In Anlehnung an die Bezeichnung Hamburger Michel für die St.-Michaelis-Kirche wird durch Fremdenführer auch der Name Telemichel als gebräuchlich bezeichnet, ist in der Bevölkerung aber eher unüblich. Das weithin sichtbare Bauwerk gilt als eines der modernen Wahrzeichen der Stadt.
In 128 Meter Höhe bietet der Turm eine Aussichtsplattform mit spiegelfreier Verglasung für Besucher, vier Meter darüber eine Plattform, die für Gastronomie oder Veranstaltungen genutzt werden könnte. Der äußere Ringboden dieser Plattform ist drehbar und kann in einer Stunde einmal um die Turmachse rotieren. Ein am Fenster sitzender Besucher würde so in einer Stunde einen kompletten Rundblick genießen. Aussichts- und Restaurantplattform wurden gemeinsam als eine geschlossene, zweistöckige Kanzel gebaut.
Die Kanzel mit dem größeren Durchmesser ist die in 150 Metern Höhe gelegene Betriebsplattform. Sie ist für Besucher nicht zugänglich, denn hier sind die fernmeldetechnischen Einrichtungen des Turms in geschlossenen Räumlichkeiten untergebracht.
Über der Arbeitsplattform befinden sich sechs Freiluftplattformen. Diese tragen die fernmeldetechnische Antennenausrüstung (vorwiegend Richtfunkantennen) des Turms. Eine weitere neue Plattform (ca. vier Meter tief für Satellitenschüsseln zur Einspeisung ins Kabelnetz) kam Mitte Juli 2005 in rund 25 Meter Höhe – knapp oberhalb der Heinrich-Hertz-Platte – hinzu, da im Zuge des Messehallen-Neubaus das ursprüngliche Betriebs- und Empfangsgebäude abgerissen werden musste.
Die Gastronomie- und Aussichtsplattform ist seit dem 1. Januar 2001 geschlossen. Nachdem der Turm wegen Asbestbelastung saniert werden musste, konnte die Eigentümerin – die Deutsche Funkturm (DFMG), ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom mit Sitz in Münster – keinen neuen Mieter für die Räumlichkeiten finden. Nach vier Jahren Leerstand verloren die Räume Anfang 2005 auch noch den Bestandsschutz, sodass die ehemals öffentlich zugänglichen Bereiche des Turms vor einer Wiedereröffnung zuerst an die seit dem Bau 1968 verschärften Rettungsweg-Bestimmungen angepasst werden müssten. Da die Kosten für einen Umbau sehr hoch sind, kann man davon ausgehen, dass die gemeinsame Plattform nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden wird. Nach der Sanierung befinden sich die Räume lt. Betreiber im „Rohbau-Zustand“. Eine Vermietung ist (Stand November 2006) nicht möglich oder vorgesehen. Bis Ende 2001 betrieb „Bungee-Papst“ Jochen Schweizer dort oben eine ortsfeste Bungee-Jumping-Station, die wiedereröffnet werden soll, falls der Zugang wieder möglich wird.
Quelle und weiterlesen
bei http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich-Hertz-Turm
Der Turm ist nach dem in Hamburg geborenen deutschen Physiker Heinrich Rudolf Hertz benannt, wird aber üblicherweise meist kurz als (Hamburger) Fernsehturm bezeichnet. In Anlehnung an die Bezeichnung Hamburger Michel für die St.-Michaelis-Kirche wird durch Fremdenführer auch der Name Telemichel als gebräuchlich bezeichnet, ist in der Bevölkerung aber eher unüblich. Das weithin sichtbare Bauwerk gilt als eines der modernen Wahrzeichen der Stadt.
In 128 Meter Höhe bietet der Turm eine Aussichtsplattform mit spiegelfreier Verglasung für Besucher, vier Meter darüber eine Plattform, die für Gastronomie oder Veranstaltungen genutzt werden könnte. Der äußere Ringboden dieser Plattform ist drehbar und kann in einer Stunde einmal um die Turmachse rotieren. Ein am Fenster sitzender Besucher würde so in einer Stunde einen kompletten Rundblick genießen. Aussichts- und Restaurantplattform wurden gemeinsam als eine geschlossene, zweistöckige Kanzel gebaut.
Die Kanzel mit dem größeren Durchmesser ist die in 150 Metern Höhe gelegene Betriebsplattform. Sie ist für Besucher nicht zugänglich, denn hier sind die fernmeldetechnischen Einrichtungen des Turms in geschlossenen Räumlichkeiten untergebracht.
Über der Arbeitsplattform befinden sich sechs Freiluftplattformen. Diese tragen die fernmeldetechnische Antennenausrüstung (vorwiegend Richtfunkantennen) des Turms. Eine weitere neue Plattform (ca. vier Meter tief für Satellitenschüsseln zur Einspeisung ins Kabelnetz) kam Mitte Juli 2005 in rund 25 Meter Höhe – knapp oberhalb der Heinrich-Hertz-Platte – hinzu, da im Zuge des Messehallen-Neubaus das ursprüngliche Betriebs- und Empfangsgebäude abgerissen werden musste.
Die Gastronomie- und Aussichtsplattform ist seit dem 1. Januar 2001 geschlossen. Nachdem der Turm wegen Asbestbelastung saniert werden musste, konnte die Eigentümerin – die Deutsche Funkturm (DFMG), ein Tochterunternehmen der Deutschen Telekom mit Sitz in Münster – keinen neuen Mieter für die Räumlichkeiten finden. Nach vier Jahren Leerstand verloren die Räume Anfang 2005 auch noch den Bestandsschutz, sodass die ehemals öffentlich zugänglichen Bereiche des Turms vor einer Wiedereröffnung zuerst an die seit dem Bau 1968 verschärften Rettungsweg-Bestimmungen angepasst werden müssten. Da die Kosten für einen Umbau sehr hoch sind, kann man davon ausgehen, dass die gemeinsame Plattform nicht mehr der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden wird. Nach der Sanierung befinden sich die Räume lt. Betreiber im „Rohbau-Zustand“. Eine Vermietung ist (Stand November 2006) nicht möglich oder vorgesehen. Bis Ende 2001 betrieb „Bungee-Papst“ Jochen Schweizer dort oben eine ortsfeste Bungee-Jumping-Station, die wiedereröffnet werden soll, falls der Zugang wieder möglich wird.
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bei http://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich-Hertz-Turm
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