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Es ist geplant, dass die Bauakademie Hamburg hier als HafenCity Universität Hamburg ansässig wird. Eine neue Medienakademie, die Funk und TV Akademie Hamburg GmbH[4], hat ebenfalls ihren Betrieb in der HafenCity aufgenommen. Ferner soll auf dem heutigen Kaispeicher A, einem ehemaligen Kakaospeicher aus den 1960er-Jahren, eine neue Musikhalle, die sogenannte Elbphilharmonie entstehen (die Grundsteinlegung ist erfolgt), welche das bestehende Angebot der Hamburgischen Staatsoper und der Laeiszhalle ergänzen wird. Der Kaispeicher B wurde zum Internationalen Maritimen Museum Hamburg umgebaut, welches im Juni 2008 eröffnet wurde. Im Überseequartier an der Elbe sind des Weiteren ein neuer Kreuzfahrtterminal mit mindestens zwei Liegeplätzen und ein Science Center geplant. Als öffentliche Plätze mit Sitz- und Liegeflächen sind die Magellan-Terrassen, der Vasco-da-Gama-Platz und die Marco-Polo-Terrassen geplant. Die Fertigstellung der HafenCity ist frühestens im Jahr 2020 zu erwarten. Die ersten Ideen für das ehrgeizige Vorhaben wurden 1997 vom damaligen Bürgermeister Henning Voscherau (SPD) vorgestellt, den Masterplan als eine Art Generalbebauungsplan gibt es seit 1999. Die Grundstückskäufe im ehemaligen Hafen durch die Stadt wurden anfangs nicht an die Öffentlichkeit gebracht, um Grundstücksspekulationen zu verhindern.
Die Planungen für die HafenCity gliedern sich in vier große Abschnitte, die von Westen nach Osten verwirklicht werden sollen: Im Westen (Dalmannkai und Kaiserkai) sind Wohngebiete bereits im Bau. Daran schließt sich das gerade in der Planung befindliche Überseequartier als innerstädtischer Stadtteil an, der sich von der Speicherstadt im Norden bis hin zur Elbe mit dem Kreuzfahrtterminal im Süden erstreckt. Hier sind vor allem Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie und Büroflächen geplant. Erst nach 2010 soll die HafenCity dann mit weiteren Wohngebieten weiter nach Osten entwickelt werden, die in den vierten großen Abschnitt mit Bürohochhäusern an den Elbbrücken übergehen werden.
Die Planung umfasst insgesamt ein Areal entlang der Norderelbe einerseits und dem Zug Oberhafen/Zollkanal andererseits und erstreckt sich von den Elbbrücken bis zur Kehrwiederspitze. Es grenzt an die alte Speicherstadt, die unter Denkmalschutz steht, bezieht diese aber nicht mit ein. Die Speicherstadt wird außerhalb der HafenCity-Planung weiter zur Büronutzung entwickelt.
Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt wurden Informations- und Diskussionsveranstaltungen mit den Bürgern und der interessierten Fachöffentlichkeit durchgeführt. Sie finden seit 2000 in dem hierfür hergerichteten Kesselhaus statt. Außerdem werden jährlich mehrere immer wieder aktualisierte Broschüren herausgegeben, die auch ins Internet gestellt werden.
Wohnen [Bearbeiten]Die Wohnbereiche sind erst für die westlichen Bereiche am Dalmannkai (Sandtorhafen) und Kaiserkai (Grasbrook) konkretisiert, wo der Bau in Teilen bereits abgeschlossen ist. Es gibt Befürchtungen, dass sich nur gut situierte Menschen die entstehenden Wohnungen werden leisten können. Dem stehen die Bemühungen der Hamburger Genossenschaften entgegen, die hier einigermaßen verträgliche Mieten anbieten werden. Des Weiteren wird die Architektur der Bauten kritisiert: Die einzelnen Bauten seien Solitäre (keine Blockbebauung), welche keinen Bezug zur Speicherstadt haben. Diesem Vorwurf entgegnen die Befürworter, dass die Gesamtwirkung der Speicherstadt erst mit deren Fertigstellung sichtbar werde (insbesondere die dann angelegten Grünanlagen). Je weiter östlich, desto vager sind die Planungen, auch weil hier für die mögliche Olympiabewerbung 2016 Sportstätten und das olympische Dorf entstehen sollen.
Quelle und weiterlesen
bei http://de.wikipedia.org/wiki/HafenCity
Die Planungen für die HafenCity gliedern sich in vier große Abschnitte, die von Westen nach Osten verwirklicht werden sollen: Im Westen (Dalmannkai und Kaiserkai) sind Wohngebiete bereits im Bau. Daran schließt sich das gerade in der Planung befindliche Überseequartier als innerstädtischer Stadtteil an, der sich von der Speicherstadt im Norden bis hin zur Elbe mit dem Kreuzfahrtterminal im Süden erstreckt. Hier sind vor allem Einzelhandel, Gastronomie, Hotellerie und Büroflächen geplant. Erst nach 2010 soll die HafenCity dann mit weiteren Wohngebieten weiter nach Osten entwickelt werden, die in den vierten großen Abschnitt mit Bürohochhäusern an den Elbbrücken übergehen werden.
Die Planung umfasst insgesamt ein Areal entlang der Norderelbe einerseits und dem Zug Oberhafen/Zollkanal andererseits und erstreckt sich von den Elbbrücken bis zur Kehrwiederspitze. Es grenzt an die alte Speicherstadt, die unter Denkmalschutz steht, bezieht diese aber nicht mit ein. Die Speicherstadt wird außerhalb der HafenCity-Planung weiter zur Büronutzung entwickelt.
Schon zu einem sehr frühen Zeitpunkt wurden Informations- und Diskussionsveranstaltungen mit den Bürgern und der interessierten Fachöffentlichkeit durchgeführt. Sie finden seit 2000 in dem hierfür hergerichteten Kesselhaus statt. Außerdem werden jährlich mehrere immer wieder aktualisierte Broschüren herausgegeben, die auch ins Internet gestellt werden.
Wohnen [Bearbeiten]Die Wohnbereiche sind erst für die westlichen Bereiche am Dalmannkai (Sandtorhafen) und Kaiserkai (Grasbrook) konkretisiert, wo der Bau in Teilen bereits abgeschlossen ist. Es gibt Befürchtungen, dass sich nur gut situierte Menschen die entstehenden Wohnungen werden leisten können. Dem stehen die Bemühungen der Hamburger Genossenschaften entgegen, die hier einigermaßen verträgliche Mieten anbieten werden. Des Weiteren wird die Architektur der Bauten kritisiert: Die einzelnen Bauten seien Solitäre (keine Blockbebauung), welche keinen Bezug zur Speicherstadt haben. Diesem Vorwurf entgegnen die Befürworter, dass die Gesamtwirkung der Speicherstadt erst mit deren Fertigstellung sichtbar werde (insbesondere die dann angelegten Grünanlagen). Je weiter östlich, desto vager sind die Planungen, auch weil hier für die mögliche Olympiabewerbung 2016 Sportstätten und das olympische Dorf entstehen sollen.
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