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Altona-Altstadt ist ein Stadtteil von Hamburg im Bezirk Altona. Die Stadtteilgrenzen umfassen den Kernbereich der bis 1938 selbstaendigen holsteinischen Stadt Altona (Elbe) und damit des Hamburger Bezirks Altona.
Der Stadtteil liegt westlich des Zentrums von Hamburg zwischen der Max-Brauer-Allee im Westen und Norden, den Strassen Schulterblatt, Bernstorffstrasse und Nobistor im Osten und der Elbe im Sueden.
Die fruehere Grenze zum damaligen Nachbarn Hamburg verlief weiter oestlich ueber die volle Laenge des Schulterblatts und oestlich der Grossen Freiheit bis zum beruehmten Altonaer Fischmarkt. Diese wurde nach der verfuegten Eingemeindung nach Hamburg zugunsten des Hamburger Stadtteils St. Pauli nach Westen verschoben; im Bereich Pinnasberg/Hein-Koellisch-Platz wurde eine kleine Flaeche von St. Pauli der Altonaer Altstadt zugeordnet (1938). Durch diese Grenzziehung entstand die widersinnige Situation, dass die nur fuer Altona (und eben nicht fuer das hamburgische Gebiet) typische Grosse Freiheit seither in Hamburg-St. Pauli,
hingegen die alte St.Pauli-Kirche jetzt in Altona liegt.
Umliegende Stadtteile sind im Westen Ottensen, im Norden Altona-Nord, im Osten Hamburg-St. Pauli und am gegenueberliegenden Elbufer Hamburg-Waltershof und Hamburg-Steinwerder. Der nordoestlichen Zipfel umschliesst einen heute nur noch kleinen Teil des Schanzenviertels rund um die Flora.
Um 1535 wurde Altona als Fischersiedlung in der Grafschaft Pinneberg in Holstein gegruedet. Der Legende zufolge soll die Keimzelle und Anlass fuer den Namen eine Rotbierkneipe des Fischers Joachim v. Lohe gewesen sein, um die herum sich Handwerker und Fischer ansiedelten - jedoch nach Ansicht des Hamburger Rates all to nah ('allzu nah') an der Stadtgrenze. Als genaue Stelle wird der Geesthang zwischen dem spaeteren Nobistor und dem Altonaer Fischmarkt im Bereich der heutigen Strasse Pepermoelenbek vermutet.
Im Juli 1943 zerstoerten alliierte Bomber grosse Teile der Altstadt und verwandelten insbesondere das extrem dicht (in Teilbereichen mit bis zu 800 Ew./ha!) besiedelte Grenzgebiet zu Sankt Pauli zwischen Nobistor und Allee, Holsten- und Grosse Elbstrasse in ein grossflaechiges Ruinenfeld. Das Quartier, das die Obrigkeit in der Weimarer Zeit wegen seiner politisch wie sozial kaum kontrollierbaren Bevoelkerungsmischung (Arbeiter, Unterstuezungsempfaenger und sozial Deklassierte) schon mal als 'Abruzzenviertel' bezeichnete, wurde nach Kriegsende ebenso wie Altonas 'ansehnlicherer' Kern um das alte Rathaus und den Muenzmarkt auch nicht wieder aufgebaut.
Lediglich die Hauptkirche St. Trinitatis wurde restauriert und konnte so - wie der gegenueberliegende juedische Friedhof an der Koenigstrasse - erhalten werden.
Wer sich mit der Geschichte Altonas befasst, stoesst immer wieder auf Strassennamen, die im Stadtplan nicht mehr zu finden sind; dies haengt vor allem damit zusammen, dass die Strassen entweder nach 1945 nicht wieder angelegt oder um 1950 (als Spaetfolge der Altonaer Eingemeindung), teilweise auch noch spaeter, umbenannt wurden.
Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Altona_(Altstadt)
Der Stadtteil liegt westlich des Zentrums von Hamburg zwischen der Max-Brauer-Allee im Westen und Norden, den Strassen Schulterblatt, Bernstorffstrasse und Nobistor im Osten und der Elbe im Sueden.
Die fruehere Grenze zum damaligen Nachbarn Hamburg verlief weiter oestlich ueber die volle Laenge des Schulterblatts und oestlich der Grossen Freiheit bis zum beruehmten Altonaer Fischmarkt. Diese wurde nach der verfuegten Eingemeindung nach Hamburg zugunsten des Hamburger Stadtteils St. Pauli nach Westen verschoben; im Bereich Pinnasberg/Hein-Koellisch-Platz wurde eine kleine Flaeche von St. Pauli der Altonaer Altstadt zugeordnet (1938). Durch diese Grenzziehung entstand die widersinnige Situation, dass die nur fuer Altona (und eben nicht fuer das hamburgische Gebiet) typische Grosse Freiheit seither in Hamburg-St. Pauli,
hingegen die alte St.Pauli-Kirche jetzt in Altona liegt.
Umliegende Stadtteile sind im Westen Ottensen, im Norden Altona-Nord, im Osten Hamburg-St. Pauli und am gegenueberliegenden Elbufer Hamburg-Waltershof und Hamburg-Steinwerder. Der nordoestlichen Zipfel umschliesst einen heute nur noch kleinen Teil des Schanzenviertels rund um die Flora.
Um 1535 wurde Altona als Fischersiedlung in der Grafschaft Pinneberg in Holstein gegruedet. Der Legende zufolge soll die Keimzelle und Anlass fuer den Namen eine Rotbierkneipe des Fischers Joachim v. Lohe gewesen sein, um die herum sich Handwerker und Fischer ansiedelten - jedoch nach Ansicht des Hamburger Rates all to nah ('allzu nah') an der Stadtgrenze. Als genaue Stelle wird der Geesthang zwischen dem spaeteren Nobistor und dem Altonaer Fischmarkt im Bereich der heutigen Strasse Pepermoelenbek vermutet.
Im Juli 1943 zerstoerten alliierte Bomber grosse Teile der Altstadt und verwandelten insbesondere das extrem dicht (in Teilbereichen mit bis zu 800 Ew./ha!) besiedelte Grenzgebiet zu Sankt Pauli zwischen Nobistor und Allee, Holsten- und Grosse Elbstrasse in ein grossflaechiges Ruinenfeld. Das Quartier, das die Obrigkeit in der Weimarer Zeit wegen seiner politisch wie sozial kaum kontrollierbaren Bevoelkerungsmischung (Arbeiter, Unterstuezungsempfaenger und sozial Deklassierte) schon mal als 'Abruzzenviertel' bezeichnete, wurde nach Kriegsende ebenso wie Altonas 'ansehnlicherer' Kern um das alte Rathaus und den Muenzmarkt auch nicht wieder aufgebaut.
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Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Hamburg-Altona_(Altstadt)
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